ETH Zürich - Weltklasse in Technologie und Wissenschaft
Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich wurde 1855 als Polytechnikum gegründet und hat sich seitdem zu einer der weltweit führenden technischen Universitäten entwickelt. Mit 21 Nobelpreisträgern, darunter Albert Einstein, steht die ETH für wissenschaftliche Exzellenz auf höchstem Niveau.
Heute studieren über 26.000 Menschen aus mehr als 120 Ländern an der ETH Zürich. Die Universität bietet 23 Bachelor- und 43 Master-Studiengänge in Bereichen wie Informatik, Maschinenbau, Architektur, Physik und Umweltwissenschaften an.
Die ETH Zürich ist eine der weltweit führenden technisch-naturwissenschaftlichen Hochschulen. Sie ist bekannt für ihre exzellente Lehre, ihre bahnbrechende Grundlagenforschung und für die direkte Umsetzung neuer Erkenntnisse in die Praxis.
ETH Zürich LeitbildInternationale Kooperationen und Allianzen
Die ETH ist Teil bedeutender internationaler Allianzen wie ENHANCE (European Universities of Technology Alliance), LERU (League of European Research Universities) und IARU (International Alliance of Research Universities). Diese Partnerschaften ermöglichen Studierenden und Forschenden weltweiten Austausch und Zusammenarbeit an komplexen wissenschaftlichen Herausforderungen.
Durch diese Netzwerke haben Studierende Zugang zu Austauschprogrammen, gemeinsamen Forschungsprojekten und internationalen Konferenzen. Die Mobilität zwischen den Partneruniversitäten fördert den Wissenstransfer und bereitet Absolventen optimal auf eine globale Karriere vor.
EPFL Lausanne - Innovation am Genfersee
Die École polytechnique fédérale de Lausanne ist die französischsprachige Schwester-Hochschule der ETH und gehört ebenfalls zu den Top-Universitäten weltweit. Der moderne Campus am Genfersee beherbergt über 12.000 Studierende und zahlreiche Forschungszentren von Weltrang.
Besonders bekannt ist die EPFL für ihre Forschung in Robotik, Neurowissenschaften und nachhaltiger Energie. Das Human Brain Project und das Blue Brain Project sind zwei der ambitioniertesten Forschungsinitiativen der Hochschule, die unser Verständnis des menschlichen Gehirns revolutionieren sollen.
Kantonale Universitäten der Schweiz
Neben den beiden ETH-Hochschulen verfügt die Schweiz über zehn kantonale Universitäten, die ein breites Spektrum an Studiengängen anbieten und je eigene Stärken in Forschung und Lehre aufweisen:
- Universität Zürich - Mit 28.000 Studierenden die grösste Universität der Schweiz. Besonders stark in Medizin, Wirtschaftswissenschaften, Recht und Psychologie. Mehrere Nobelpreisträger haben hier gelehrt oder geforscht.
- Universität Basel - Gegründet 1460 ist sie die älteste Universität der Schweiz. Weltweit führend in Life Sciences und Pharmaforschung, eng vernetzt mit der lokalen Pharmaindustrie.
- Universität Bern - Bekannt für ihre Weltraumforschung und Klimawissenschaften. Die Universität war massgeblich an der Mondmission Apollo 11 beteiligt.
- Universität Genf - Internationales Profil mit Schwerpunkt in Internationalen Beziehungen und Völkerrecht, profitiert von der Nähe zu den Vereinten Nationen.
- Universität Lausanne - Stark in Forensik, Kriminologie und Umweltwissenschaften. Enger Austausch mit der benachbarten EPFL.
Das duale Bildungssystem als Fundament
Die Schweizer Universitäten profitieren vom einzigartigen dualen Bildungssystem des Landes. Etwa zwei Drittel aller Jugendlichen absolvieren eine Berufslehre, was eine solide Basis an praktisch ausgebildeten Fachkräften schafft. Gleichzeitig ermöglichen verschiedene Bildungswege den Zugang zur Hochschulbildung, was die Durchlässigkeit des Systems gewährleistet.
Die Berufsmaturität ermöglicht Lehrabsolventen den Zugang zu Fachhochschulen, während die Passerelle-Prüfung den Weg zu universitären Hochschulen öffnet. Diese Vielfalt an Bildungswegen trägt zur hohen Qualität des Schweizer Bildungssystems bei.
Letzte Aktualisierung: 21. Januar 2026